Der Alentejo zeigte sich im Mai erstaunlich grün.
Besonders auf unserer Wanderung entlang der Küstenlinie der Costa Vicentina fielen uns die vielen blühenden Pflanzen auf. Die Region ist geprägt von weiten Feldern, Pinien, Olivenhainen und Rebstöcken. Ein Naturidyll, das sich wunderbar zu Fuß oder mit dem Mietwagen entdecken lässt. Besonders beliebt ist der rund 100 Kilometer lange Fernwanderweg entlang der Küste von Porto Covo bis Lagos – perfekt für alle, die sich aktiv und naturnah bewegen möchten.
Kulturell punktet die Region mit mehreren Highlights. In Beja besichtigten wir die beeindruckende Burg und schlenderten durch die Altstadt. Besonders toll war der Besuch in Serpa, einem kleinen Ort, der für seinen „Cante Alentejano“, einen traditionellen Männerchorgesang und UNESCO-Weltkulturerbe, bekannt ist. Unsere Unterkunft dort, das Serpa Hotel, überzeugte mit großen, sauberen Zimmern und einem üppigen Frühstücksbuffet mit viel frischem Obst.
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch von Évora, dem kulturellen Herz des Alentejo.
Die Stadt blickt auf über 2000 Jahre Geschichte zurück, was sich in der Architektur und den Gassen der Altstadt eindrucksvoll zeigt. Besonders in Erinnerung bleibt die Knochenkapelle, die mit ihren kunstvoll angeordneten menschlichen Gebeinen nicht nur nachdenklich stimmt, sondern auch kunsthistorisch fasziniert.