Der Verkehr ist dicht, laut und für Ortsfremde kaum berechenbar. Stattdessen lohnt sich die Anschaffung einer Istanbulkart für die öffentlichen Verkehrsmittel – günstig, praktisch und effizient. Taxis sind ebenfalls eine Option, allerdings sollte man den Preis vorher aushandeln. Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich bequem zu Fuß erreichen, und so kommt man schnell auf mehr als 25.000 Schritte am Tag.
Die Stadt hat ihre eigene Dynamik: In einem Moment sitzt man still in einem Café und trinkt Tee mit Blick auf den Bosporus, im nächsten ist man umgeben von rufenden Händlern, hupenden Autos und dem Duft von Gewürzen. Besonders markant sind die vielen Möwen, die scheinbar überall über den Köpfen kreisen – ein charmantes Markenzeichen der Stadt.
Wichtig für Besucher sind einige Do’s and Don’ts
Beim Betreten religiöser Stätten wie der Blauen Moschee sollte man sich respektvoll kleiden und die Schuhe ausziehen. Frauen bedecken Schultern und Kopf. Handeln auf Basaren ist ausdrücklich erlaubt und sogar erwünscht, ebenso das Probieren der vielfältigen Küche. Leitungswasser sollte dagegen nicht getrunken werden. Und wer die Menschen fotografieren möchte, sollte stets vorher um Erlaubnis fragen.
Mein Fazit: Istanbul ist keine Stadt zum Entspannen – aber eine Stadt zum Erleben. Laut, lebendig, voller Gegensätze und Emotionen. Wer sich darauf einlässt, erlebt eine Metropole, die Geschichte, Moderne und Menschlichkeit auf faszinierende Weise verbindet. Für mich war Istanbul ein Ort, der inspiriert, überrascht und ganz sicher nach einer Rückkehr ruft.