Für Sonnenanbeter lohnt sich ein Besuch am berühmten Seven Mile Beach in Negril, einen der schönsten Strände der Karibik. Wer Nervenkitzel sucht, wird im legendären Rick’s Café fündig (beim Klippenspringen in türkisblaues Wasser oder beim Sundowner-Cocktail mit Livemusik.)
Auch kulturell ist Jamaika mehr als nur Reggae und Rastafari.
Die Insel ist eine einzigartige Mischung aus afrikanischen, karibischen und europäischen Einflüssen. Man spürt überall die kulturelle Identität und den Stolz der Menschen auf ihre Geschichte, Sprache und Unabhängigkeit. In Kingston, der Hauptstadt, kann man das Bob Marley Museum besuchen, eine Pilgerstätte für Musikliebhaber und ein tiefer Einblick in das Leben des wohl berühmtesten Jamaikaners.
Sportlich ist Jamaika ebenfalls ein echtes Schwergewicht: Usain Bolt, der schnellste Mann der Welt, stammt von hier – und das spürt man überall. Leichtathletik ist Nationalsport, Kinder wachsen mit der Teilnahme an Schulwettbewerben wie den „Champs“ auf, und überall wird gerannt, gesprintet und gefeiert. Jamaika war sogar das erste tropische Land mit einem Bobteam bei den Olympischen Winterspielen (vielen bekannt durch den Film „Cool Runnings“.)
Die Fortbewegung auf der Insel erfolgt meist per Bus oder Taxi, wobei man bei Taxis unbedingt darauf achten sollte, nur offiziell lizenzierte Fahrzeuge zu nutzen. Es kommt leider immer wieder zu Betrugsversuchen mit überhöhten Fahrpreisen oder falschen Taxis – hier ist also Vorsicht geboten. Auch beim Aufenthalt in größeren Städten wie Kingston oder Montego Bay sollte man wachsam sein: Die Kriminalitätsrate ist vergleichsweise hoch, besonders im Hinblick auf Taschendiebstähle, Hotel-Einbrüche oder Betrug.
Was man noch wissen sollte
In Jamaika wird auf gepflegte Kleidung Wert gelegt, kurze Hosen und T-Shirts sind absolut in Ordnung, aber allzu freizügige Outfits sollte man vermeiden – insbesondere beim Besuch von Kirchen oder öffentlichen Gebäuden. Dort empfiehlt es sich, Schultern und Knie zu bedecken.