Kanada

Reise durch verschneite Landschaften und pulsierende Städte

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"Kanada im Winter ist einfach magisch."

Unsere Kollegin Yvonne Klein durfte auf einer spannenden Rundreise durch Kanada die verschneiten Landschaften, pulsierende Metropolen und beeindruckende Natur des Landes kennenlernen.

Im Februar 2026 durfte ich Kanada einmal von einer ganz besonderen Seite kennenlernen – im Winter. Meine Rundreise führte mich vom 16. bis 25. Februar von Toronto über Muskoka und Ottawa bis nach Calgary und in den beeindruckenden Banff Nationalpark. Schon vor der Reise war ich gespannt, wie sich dieses riesige Land bei eisigen Temperaturen anfühlt – und ich kann vorweg sagen: Kanada im Winter ist einfach magisch.

Nach meinem Flug mit Air Canada nach Toronto, der etwa neun Stunden dauerte, wurde ich direkt von der klaren, trockenen Kälte empfangen. Die Temperaturen lagen zwischen 0 und minus 18 Grad, aber durch die trockene Luft fühlte es sich oft angenehmer an als erwartet. Schnell war ich mitten im winterlichen Stadtleben angekommen.  Toronto hat mich sofort begeistert. Die Stadt ist modern, lebendig und gleichzeitig unglaublich entspannt. Besonders schön fand ich den Nathan Phillips Square mit dem bekannten „TORONTO“-Schriftzug, der im Winter von einer Eislaufbahn umgeben ist – eine ganz besondere Atmosphäre. Auch der CN Tower, das Eaton Centre und die Mischung aus Großstadtflair und winterlicher Gemütlichkeit machen Toronto zu einem tollen Einstieg in diese Reise. Warum also nicht einmal einen winterlichen Städtetrip oder sogar Christmas-Shopping hier einplanen?

 

Weiter ging es in die Region Muskoka

die sich im Winter wie ein echtes Winterwunderland präsentiert. Verschneite Wälder, zugefrorene Seen und absolute Ruhe – hier konnte ich Kanada von seiner ursprünglichsten Seite erleben. Aktivitäten wie Eislaufen, Schneeschuhwandern oder sogar Sternenbeobachtungen in klaren Winternächten machen diesen Teil der Reise zu etwas ganz Besonderem.

In Ottawa, der Hauptstadt Kanadas, erwartete mich ein weiteres Highlight: der Rideau Canal, der sich im Winter in die längste Eislaufbahn der Welt verwandelt. Es ist ein einzigartiges Gefühl, mitten durch die Stadt über das Eis zu gleiten. Sehenswürdigkeiten wie das Parliament Hill oder das Museum of Canadian History runden den Aufenthalt perfekt ab.

Nach den Städten ging es weiter Richtung Westen nach Calgary und schließlich in die atemberaubende Natur der Rocky Mountains. Banff und der gleichnamige Nationalpark haben mich tief beeindruckt. Die verschneiten Berge, gefrorenen Seen wie der berühmte Lake Louise und die klare Luft schaffen eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst. Ob Skifahren, Snowboarden, Schneeschuhwanderungen oder der spektakuläre Johnston Canyon Icewalk – hier kommen Winterliebhaber voll auf ihre Kosten.

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Auch die Unterkünfte während der Reise waren hervorragend gewählt

In Toronto wohnte ich zentral im Sheraton Centre und konnte viele Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen. In Muskoka überzeugte das Deerhurst Resort mit seiner Lage direkt am See und zahlreichen Winteraktivitäten. Das Marriott in Ottawa punktete mit seiner zentralen Lage, während das Hyatt Regency in Calgary modernen Komfort mitten in der Stadt bot. In Banff war die Banff Park Lodge der perfekte Ausgangspunkt, um die umliegende Natur zu erkunden.

Was mich an Kanada besonders fasziniert hat, ist die Weite des Landes. Die Landschaft scheint endlos, die Bevölkerungsdichte ist gering, und genau das macht den besonderen Reiz aus. Gleichzeitig sind die Menschen freundlich, offen und hilfsbereit – man fühlt sich sofort willkommen.

Mein Fazit: Kanada ist auch im Winter definitiv eine Reise wert. Die Kombination aus pulsierenden Städten, beeindruckender Natur und unvergesslichen Wintererlebnissen macht diese Reise zu etwas ganz Besonderem. Wer einmal eine echte Winterlandschaft erleben möchte, fernab vom Alltag, sollte Kanada unbedingt in dieser Jahreszeit entdecken.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wie erfolgt die Einreise? Für die Einreise wird sowohl ein gültiger Reisepass als auch eine eTA (Electronic Travel Authorization) benötigt.
  • Welche Währung gilt vor Ort? Kanadischer Dollar (CAD)
  • Welche Sprache wird vor Ort gesprochen? Englisch und Französisch sind die Amtssprachen.
  • Wann ist die beste Reisezeit?
    • Von Dezember bis März ist die klassische Wintersaison.
    • Ab März werden die Temperaturen milder und der Frühling/Sommer hält ein.
    • Januar & Februar sind i.d.R. die kältesten Monate mit Temperaturen bis -30°C.
  • Welche Orte sollte man unbedingt sehen?
    • Banff National Park – verschneite Seen & Landschaften sowie die Rocky Mountains
    • Niagarafälle – im Winter sind sie teilweise vereist
    • Nordlichter im Yukon oder den Northwest Territories
  • Erlebnisse vor Ort
    • Hundeschlittenfahrten durch verschneite Wälder
    • Schneeschuhwanderungen oder Winterwanderungen
    • Skifahren & Snowboarden (z.B. in Whistler)
    • Eislaufen 
    • Besuch von Winterfestivals z.B. in Québec
Do’s 
  • Warme Kleidung im Zwiebellook
  • Aktivitäten vorab buchen (v.a. Nordlichter & Touren)
  • Auf Wettervorhersagen achten

Don'ts

  • Outdoor-Touren ohne Vorbereitung/Guides unternehmen
  • Mietwagen ohne Winterausrüstung
  • Kälte unterschätzen

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