Kulturell präsentieren sich die Lofoten ruhig und bodenständig. Kleine Orte prägen das Bild, allen voran Svolvær, die größte Stadt der Inselgruppe mit rund 4.200 Einwohnern. Hier kennt man sich, das Leben ist entschleunigt und von einer großen Gelassenheit geprägt. Die Menschen begegnen Besuchern offen und freundlich, ohne aufdringlich zu wirken. Alkohol ist in Norwegen reguliert und nur in bestimmten Geschäften erhältlich – ein Detail, das man bei der Reiseplanung beachten sollte.
Zu den landschaftlichen Höhepunkten zählen ohne Frage die Fjorde, die zerklüftete Küste und die immer wieder wechselnden Lichtstimmungen. Sehenswürdigkeiten ergeben sich hier weniger durch einzelne Bauwerke, sondern durch das Zusammenspiel aus Natur, Meer und Himmel. Je nach Jahreszeit sind auch Nordlichter ein großes Thema, ebenso wie im Sommer das Erlebnis der Mitternachtssonne.
Die Mobilität vor Ort ist gut organisiert.
Neben Bahn und PKW nutzten wir den Arcticbus sowie Fähren wie Havila oder die Hurtigruten, die eine entspannte und zugleich eindrucksvolle Art bieten, die Küstenlandschaft vom Wasser aus zu erleben.
Auch die Aktivitätenmöglichkeiten sind vielfältig und ganzjährig möglich. Dazu zählen Segeln, Ribboot- und Katamaranfahrten, Angeln, Wandern, Fotografieren oder Whale Watching. Im Winter kommen Schneeschuhwanderungen, Rentier- oder Hundeschlittenfahrten sowie Nordlichter-Safaris hinzu, während im Sommer auch Kajakfahren, Golf oder Reiten angeboten werden. Besonders eindrucksvoll ist es, Fjorde wie den Trollfjord per Boot zu erkunden – im Sommer wie im Winter ein Erlebnis.