Die Menschen auf Teneriffa gelten als offen, freundlich und zugleich zurückhaltend. Lokale Traditionen wie Straßenfeste, Karneval oder kleine Dorffeste sind tief verwurzelt im Alltag. Die Altstadt von La Laguna, UNESCO-Weltkulturerbe, gibt einen tollen Einblick in die Vergangenheit der Insel.
Bei einem abendlichen Besuch einer landestypischen Bar in Puerto de la Cruz oder beim Flanieren entlang der Promenade von Costa Adeje spürt man den gemütlichen Lebensrhythmus und die entspannte Atmosphäre, die Teneriffa in meinen Augen so besonders macht.
Teneriffa ist ein Paradies für Wanderer. Die Insel bietet das bestausgebaute Wandernetz der Kanaren, durchzogen von Routen für jedes Fitnesslevel. Vom Anaga-Gebirge im Nordosten über die Roques de García im Teide-Nationalpark bis hin zu Steilküstenwanderungen.
Außerdem lohnen sich Ausflüge zum Playa de las Teresitas, einem mit hellem Saharasand künstlich aufgeschütteten Strand nahe Santa Cruz, oder zu den Los Gigantes-Klippen mit spektakulären Aussichten.
Drei Regionen, drei verschiedene Erlebnisse
Unsere Unterkünfte lagen jeweils in einer anderen Region der Insel. So konnten wir die klimatischen Unterschiede und landschaftlichen Kontraste hautnah erleben:
Im Norden wohnten wir im BeLive Experience Orotava (Puerto de la Cruz), einem charmanten Küstenstädtchen mit authentischem Flair, abseits des Massentourismus. Hier treffen Touristen auf Einheimische, was besonders während des Straßenkunstfestivals „Mueca“ schön ist, das wir miterlebten.
Im Westen logierten wir im Landmar Playa La Arena (Puerto de Santiago/Los Gigantes). Diese Region gehört zu den sonnenreichsten der Insel und ist geprägt von dramatischen Felsformationen und einem meist ruhigen Küstenleben.
Im Süden verbrachten wir Zeit im Adrián Hotel Jardines de Nivaria (Costa Adeje), eine elegant begrünte Oase mit direktem Zugang zur langen Strandpromenade. Hier pulsiert das Leben: Bars, Restaurants, Shops und gleichzeitig gepflegte Ruhe in der Hotelanlage selbst.
Was man wissen sollte
Badeschuhe sind besonders im Norden empfehlenswert, da viele Strände felsig sind. Flaschenwasser ist meist angenehmer als Leitungswasser (nicht gesundheitsschädlich, aber sehr mineralhaltig). Zudem sollte man immer eine leichte Jacke dabeihaben, besonders im Gebirge oder an der Nordküste kann es schnell abkühlen.
Fazit: Teneriffa ist mehr als ein Sonnenziel
Diese Rundreise hat mir gezeigt, wie vielfältig, natürlich und überraschend ruhig Teneriffa abseits der großen Touristenhotspots sein kann. Die Kombination aus atemberaubender Natur, spannenden Aktivitäten, sympathischer Kultur und komfortablen Hotels macht die Insel zu einem perfekten Ziel für Erholungssuchende, Aktivurlauber und Entdecker gleichermaßen.
Ein echter Tipp für alle, die mehr als nur Sonne und Strand suchen – sondern auch eindrucksvolle Vulkanlandschaften, Lorbeerwälder, Walbeobachtungen und echte kanarische Gastlichkeit erleben wollen.