Die 1970er-Jahre waren für das Reisebüro Lückertz von bedeutenden personellen Veränderungen und wichtigen strategischen Entscheidungen geprägt. Im Jahr 1971 wurde Firmengründer Matthias Lückertz für seine unternehmerischen Leistungen und sein gesellschaftliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet – eine besondere Würdigung seines jahrzehntelangen Wirkens.
Zwei Jahre später zog sich Matthias Lückertz aus der aktiven Unternehmensführung zurück und schied 1972 als persönlich haftender Gesellschafter aus der Firma aus. Die Verantwortung lag damit vollständig in den Händen seines Sohnes Paul Lückertz, der das Unternehmen als Alleininhaber weiterführte und die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzte.
Über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus engagierte sich Paul Lückertz für die Zukunft der Touristik. 1973 gehörte das Reisebüro Lückertz zu den Gründungsmitgliedern der Reisebürokooperation F.I.R.S.T. ("Führend in Reise-Service und Touristik"), die von 19 der führenden deutschen Reiseunternehmen ins Leben gerufen wurde. In den folgenden Jahren war Paul Lückertz zudem Mitglied des Verwaltungsrats der Kooperation und gestaltete die Entwicklung der deutschen Reisebürobranche aktiv mit.
Mitten in dieser dynamischen Phase wurde bereits die nächste Generation auf ihre Aufgaben vorbereitet. 1976 trat Christoph Lückertz in das Familienunternehmen ein und markierte damit den Beginn der dritten Generation im Reisebüro Lückertz. Damit wurde frühzeitig die Grundlage für die Fortführung des Unternehmens als familiengeführtes Reisebüro geschaffen – ein wichtiger Schritt in einer Zeit, in der Reisen für immer mehr Menschen zum festen Bestandteil ihres Lebens wurden.