Reisen Sie mit uns durch die letzten 100 Jahre

Seit 1926 begleiten wir Menschen hinaus in die Welt – über Grenzen hinweg, durch Zeiten des Wandels, durch Freude und Herausforderungen.

Aus einem kleinen Reisebüro am Drubbel ist ein traditionsreiches Familienunternehmen gewachsen, das heute mehr denn je für Vertrauen, Qualität und persönliche Beratung steht. Generationen haben unser Haus mit Weitsicht, Mut und einem klaren Werteverständnis geprägt.

Dieses Jubiläum ist für uns nicht nur ein Blick zurück auf eine bewegte Geschichte.
Es ist vor allem ein Dank – an alle, die mit uns gereist sind, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben und die Teil unserer Geschichte geworden sind.

Die schönsten Wege liegen noch vor uns.

Herzliche Grüße

Ihre Familien Lückertz

 

Die Dekaden

Kommen Sie mit auf eine Reise durch das letzte Jahrhundert

Die 1920er-Jahre

Firmengeschichte

Im Jahr 1926 begann die Geschichte des Reisebüro Lückertz in Münster. Matthias Lückertz gründete das Unternehmen am Drubbel 6 mit gerade einmal vier Mitarbeitenden und legte damit den Grundstein für eine Entwicklung, die ein Jahrhundert später noch immer anhält. Bereits in den Anfangsjahren konzentrierte sich das Unternehmen auf den Verkauf von Schiffspassagen, Fahrkarten und Auswandererreisen – ein wichtiger Geschäftsbereich, denn Lückertz war eine staatlich genehmigte Agentur für Auswandererverkehr. 

Im selben Jahr, am 11. Juni 1926, wurde Paul Lückertz geboren, der die Geschichte des Familienunternehmens später entscheidend mitprägen sollte. Schon damals stand der Wunsch im Mittelpunkt, Menschen auf ihren Wegen in die Welt zu begleiten – eine Leidenschaft, die bis heute das Herzstück unseres Unternehmens bildet.

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Die 1920er-Jahre

Reisegeschichte

Die 1920er- und 1930er-Jahre waren für den Tourismus eine Zeit großer Veränderungen. Mit der Gründung der Lufthansa im Jahr 1926 begann in Deutschland das Zeitalter des modernen Linienflugverkehrs, während Pioniere wie Charles Lindbergh (erster nonstop-Flug über den Atlantik) die Menschen für die neue Art des Reisens begeisterten. Die Weltwirtschaftskrise von 1929 führte zwar zunächst zu einem deutlichen Rückgang des internationalen Reiseverkehrs, doch schon wenige Jahre später gewann das Reisen wieder an Bedeutung.

In den 1930er-Jahren wurden Urlaubsreisen zunehmend auch für breitere Bevölkerungsschichten zugänglich. Organisationen wie „Kraft durch Freude“ (KdF) ermöglichten erstmals vielen Menschen organisierte Reisen und Kreuzfahrten. Gleichzeitig erlebten luxuriöse Ozeandampfer wie die Queen Mary, die Normandie oder die Bremen ihre glanzvolle Zeit und machten Fernreisen zum Symbol von Fortschritt und Fernweh. Technische Entwicklungen sorgten zudem dafür, dass Reisen schneller, komfortabler und für immer mehr Menschen erreichbar wurden – eine Entwicklung, die den Tourismus nachhaltig prägen sollte.

1930 - 1939

In den 1930er-Jahren wuchs das Reisebüro Lückertz kontinuierlich weiter und festigte seine Position in Münster. Schifffahrt, Fahrkartenverkauf und Auswandererreisen bleiben die wichtigsten Geschäftsfelder und bildeten das Fundament des Unternehmens. Gleichzeitig eröffnete sich durch die journalistischen Interessen und Kontakte der Familie ein weiteres Tätigkeitsfeld: Verlagsarbeiten ergänzten das Reisegeschäft und trugen zum weiteren Wachstum bei.

Ein wichtiger Meilenstein folgte 1938: Das Unternehmen beschäftigte inzwischen 24 Mitarbeitende und zog aufgrund des steigenden Wachstums vom Drubbel an den Prinzipalmarkt 6 um. Mit den neuen Geschäftsräumen hielt auch ein Stück Exklusivität Einzug. Die Wände waren mit Palisanderholz verkleidet, Kundinnen und Kunden nahmen auf großzügigen Sesseln mit Korbgeflecht platz, und wer eine Reise buchte, wurde nicht selten mit einem guten Glas Whiskey begrüßt. Schon damals legte Lückertz großen Wert auf persönliche Beratung und eine besondere Atmosphäre – Werte, die das Unternehmen bis heute prägen

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1930 - 1939

Zu Beginn der 1930er Jahre bleibt Reisen infolge der Weltwirtschaftskrise zunächst ein Luxusgut. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wird Tourismus dann zunehmend politisch gelenkt und für propagandistische Zwecke genutzt. Die Organisation „Kraft durch Freude“ macht Reisen für breitere Bevölkerungsschichten zugänglich und legt damit zugleich einen frühen Grundstein für den Massentourismus. Die Bahn setzt in dieser Zeit stark auf Geschwindigkeit und moderne Verbindungen, während der Ausbau der Reichsautobahnen das Auto vom Statussymbol zum politischen Zukunftsversprechen macht. Auch die Luftfahrt entwickelt sich weiter, etwa durch die großen Luftschiffe wie „Graf Zeppelin“ und „Hindenburg“, bevor deren Ära 1937 spektakulär endet. Auf See existieren Luxusreisen und ideologisch inszenierte Arbeiterkreuzfahrten nebeneinander. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 bricht der zivile Tourismus schließlich abrupt ab.

1940 - 1949

Die 1940er-Jahre stellten auch für das Reisebüro Lückertz eine Zeit großer Herausforderungen dar. Während des zweiten Weltkriegs wurde die Geschäftstätigkeit nach Blomberg in Ostwestfalen verlagert. Dort lernte Paul Lückertz seine spätere Ehefrau kennen – eine Begegnung, die nicht nur sein persönliches Leben, sondern auch die Zukunft des Familienunternehmens prägen sollte. Die Auswirkungen des Krieges waren jedoch auch in Münster deutlich spürbar. Im Jahr 1944 wurde das Reisebüro am Prinzipalmarkt durch einen der zahlreichen Bombenangriffe auf die Stadt vollständig zerstört. Damit verlor das Unternehmen seinen Standort und musste sich den schwierigen Bedingungen der Nachkriegszeit stellen.

Nach Kriegsende kehrte die Familie 1946 nach Münster zurück und begann mit großem Engagement den Wiederaufbau. Nach mehreren Zwischenstationen fand das Reisebüro 1949 schließlich neue Räumlichkeiten in der Salzstraße 35. Im selben Jahr trat Paul Lückertz nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in das elterliche Unternehmen ein und leitete damit den Generationswechsel ein. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Nachkriegszeit waren oft noch von Mangel geprägt – so wurde ein Teil der Miete nicht mit Geld, sondern in Naturalien bezahlt. Trotz aller Widrigkeiten legte diese Zeit den Grundstein für den Neuanfang und die weitere Entwickling des Unternehmens,

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Die 1940er-Jahre

1940 - 1949

Mit dem Fortschreiten des Zweiten Weltkriegs wird der zivile Reiseverkehr immer stärker eingeschränkt und mit dem sogenannten „Totalen Krieg“ ab 1943 nahezu vollständig eingestellt. Urlaubsreisen, wie sie in den Jahren zuvor langsam an Bedeutung gewonnen hatten, verschwinden nahezu vollständig aus dem Alltag der Bevölkerung. Die Eisenbahn dient überwiegend militärischen Zwecken und wird nach Kriegsende zur wichtigsten Lebensader für Millionen Flüchtlinge, Heimkehrer und sogenannte Hamsterfahrten zur Versorgung mit Lebensmitteln. Gleichzeitig sind Straßen, Bahnhöfe und Brücken vielerorts zerstört, wodurch selbst kurze Reisen oft zu einer großen Herausforderung werden. Viele Menschen legen weite Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, weil ihnen keine anderen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen.

In der Luftfahrt entstehen zwar bedeutende technische Entwicklungen, doch der zivile Flugverkehr deutscher Gesellschaften kommt vollständig zum Erliegen. Auch Schiffe werden überwiegend als Lazarett-, Truppen- oder Flüchtlingstransporter eingesetzt und stehen kaum für den Personenverkehr zur Verfügung. Mit dem Ende des Krieges beginnt der mühsame Wiederaufbau der Verkehrswege und Verkehrsmittel. Erst mit der Währungsreform von 1948 und dem beginnenden wirtschaftlichen Aufschwung entwickelt sich langsam wieder Raum für erste private Reisen und Ausflüge. Die Sehnsucht nach Normalität wächst – und mit ihr der Wunsch, die Welt jenseits des eigenen Wohnortes wieder zu entdecken. Damit werden die Weichen für den Reiseboom der folgenden Jahrzehnte gestellt.

1950 - 1959

Mit den 1950er-Jahren begann für Deutschland und auch für das Reisebüro Lückertz eine Zeit des Aufbruchs. Die schwierigen Kriegsjahre lagen hinter den Menschen, die Sehnsucht nach Begegnungen, Erlebnissen und Reisen wuchs spürbar. Bereits 1950 – im katholischen Heiligen Jahr – organisierte Lückertz elf Pilger-Sonderzüge nach Rom und ermöglichte damit mehr als 10.000 Menschen eine Reise in die Ewige Stadt. Für viele Teilnehmende war dies nach den entbehrungsreichen Jahren des Krieges ein besonderes Erlebnis. Parallel dazu entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter. Die Tochter des Firmengründers Matthias Lückertz, die als Dolmetscherin tätig war, betreute englische Soldaten bei ihren Heimaturlauben und brachte damit internationales Flair in den Geschäftsalltag. Zudem trat das Unternehmen dem Deutschen Reisebüro-Verband bei und stärkte damit seine Position innerhalb der deutschen Touristikbranche.

Auch das Reisen selbst veränderte sich grundlegend. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegsjahre konnten sich immer mehr Menschen erstmals einen Urlaub leisten. Reiseveranstalter wie Scharnow prägten mit ihren Freizeit- und Liegewagenprogrammen eine neue Form des organisierten Reisens und machten Urlaubsreisen für die breite Masse zugänglich. Während in der Salzstraße 35 weiterhin Fahrkarten verkauft wurden, eröffnete sich gleichzeitig eine neue Welt des Reisens: Fernziele und Flugreisen gewannen zunehmend an Bedeutung und legten den Grundstein für die touristische Entwicklung der kommenden Jahre.

 

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1950 - 1959

Nach den Entbehrungen des Krieges wird Reisen zum Sinnbild des Wiederaufstiegs und der neu gewonnenen Lebensfreude. Das Reisebüro entwickelt sich zum Ort der Sehnsucht, an dem von Sonne, Süden und fernen Ländern geträumt wird. Mit wachsendem Wohlstand können sich immer mehr Menschen erstmals wieder einen Urlaub leisten – wenn auch häufig noch im eigenen Land oder in den Nachbarstaaten. Besonders Italien wird für viele Deutsche zum Inbegriff des Urlaubs. Orte wie der Gardasee oder die Adria stehen für Dolce Vita, mediterranes Flair und unbeschwerte Ferientage. Auch Österreich erfreut sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt durch die Aufhebung der Visumspflicht, die das Reisen deutlich erleichtert. 

Die Deutsche Bundesbahn reagiert auf den wachsenden Reiseverkehr mit Ferienzügen und komfortableren Angeboten, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Gleichzeitig verändert das Auto die Art des Reisens grundlegend. Die Straßen füllen sich mit Urlaubern auf dem Weg in den Süden – ein Bild, das die folgenden Jahrzehnte prägen wird. Flugreisen bleiben zwar zunächst einer wohlhabenderen Bevölkerung vorbehalten, stehen aber zunehmend für Modernität und Fortschritt. Auf den Weltmeeren erleben Kreuzfahrten und Atlantikpassagen ebenfalls eine Renaissance. Während Ozeandampfer noch wichtige Verbindungen zwischen den Kontinenten herstellen, entwickeln sich Kreuzfahrten langsam wieder zu einer attraktiven Form des Urlaubs.

1960 - 1969

Die 1960er-Jahre standen ganz im Zeichen von Wachstum, Aufbruch und dem Beginn des modernen Tourismus. 1960 feierte Firmengründer Matthias Lückertz sein 40-jähriges Berufsjubiläum – ein bedeutender Meilenstein, der die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens seit den frühen 1920er-Jahren unterstrich. Nur zwei Jahre später, 1963, übernahm Paul Lückertz als persönlich haftender Gesellschafter die Verantwortung für das Unternehmen. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten bereits 40 Mitarbeitende im Reisebüro Lücjertz. Mit dem Generationswechsel wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. 

Gleichzeitig veränderte sich die Reisewelt grundlegend. Das Wirtschaftswunder bescherte immer mehr Menschen Freizeit und Wohlstand und Urlaubsreisen wurden längst nicht mehr nur von wenigen Priviligierten unternommen. Von diesem Boom profitierte auch das Reisebüro Lückertz. Aus dem ursprünglichen Verkehrs- und Passagebüro entstand zunehmend ein modernes Reisebüro, das sich auf die neuen Bedürfnisse der Reisenden einstellte und sein Angebot kontinuierlich ausbaute. Mit steigender Nachfrage etablierte sich das Unternehmen weiter und entwickelte sich zu einer festen Größe in der Münsteraner Touristik.

Ein weiterer wichtiger Schritt folgte 1966 mit der Eröffnung eines Zweigbüros im Karstadthaus in Münster. Damit rückte Lückertz noch näher an seine Kundinnen und Kunden heran und unterstrich seinen Anspruch, das Reisen für immer mehr Menschen zugänglich zu machen. Die Expansion spiegelte den Optimismus dieser Zeit wider – einer Zeit, in der Reisen vom Luxusgut zum selbstverständlichen Bestandteil des Lebens wurde.

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1960 - 1969

Die 1960er Jahre markieren den Durchbruch des modernen Massentourismus. Während der Mauerbau 1961 das Reiseverhalten in Ost- und Westdeutschland stark voneinander trennt, wird Urlaub in der Bundesrepublik für immer mehr Menschen erschwinglich. Mit günstigen Flugpauschalreisen, etwa durch Neckermann, wird Reisen plötzlich zum Produkt für Normalverdiener. Das Bundesurlaubsgesetz und die 40-Stunden-Woche schaffen zusätzlich die zeitlichen Voraussetzungen dafür, dass Urlaub vom Luxusgut zum sozialen Standard wird. Reisebüros spezialisieren sich zunehmend auf Pauschalreisen per Flugzeug, und Spanien löst Italien als neues Sehnsuchtsziel vieler Westdeutscher ab. Gleichzeitig entstehen mit dem Hippie-Trail und Reisen im VW-Bus neue Formen individueller Mobilität. Die Bahn modernisiert sich, und auch Autoreisezüge boomen. Fliegen wird in dieser Zeit zum Statussymbol einer wachsenden Mittelschicht.

1970 - 1979

Die 1970er-Jahre waren für das Reisebüro Lückertz von bedeutenden personellen Veränderungen und wichtigen strategischen Entscheidungen geprägt. Im Jahr 1971 wurde Firmengründer Matthias Lückertz für seine unternehmerischen Leistungen und sein gesellschaftliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet – eine besondere Würdigung seines jahrzehntelangen Wirkens. 

Zwei Jahre später zog sich Matthias Lückertz aus der aktiven Unternehmensführung zurück und schied 1972 als persönlich haftender Gesellschafter aus der Firma aus. Die Verantwortung lag damit vollständig in den Händen seines Sohnes Paul Lückertz, der das Unternehmen als Alleininhaber weiterführte und die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzte.

Über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus engagierte sich Paul Lückertz für die Zukunft der Touristik. 1973 gehörte das Reisebüro Lückertz zu den Gründungsmitgliedern der Reisebürokooperation F.I.R.S.T. ("Führend in Reise-Service und Touristik"), die von 19 der führenden deutschen Reiseunternehmen ins Leben gerufen wurde. In den folgenden Jahren war Paul Lückertz zudem Mitglied des Verwaltungsrats der Kooperation und gestaltete die Entwicklung der deutschen Reisebürobranche aktiv mit.

Mitten in dieser dynamischen Phase wurde bereits die nächste Generation auf ihre Aufgaben vorbereitet. 1976 trat Christoph Lückertz in das Familienunternehmen ein und markierte damit den Beginn der dritten Generation im Reisebüro Lückertz. Damit wurde frühzeitig die Grundlage für die Fortführung des Unternehmens als familiengeführtes Reisebüro geschaffen – ein wichtiger Schritt in einer Zeit, in der Reisen für immer mehr Menschen zum festen Bestandteil ihres Lebens wurden.

1955, Mitarbeitende im Reisebüro Lückertz
1970 - 1979

Die 1960er Jahre markieren den Durchbruch des modernen Massentourismus. Während der Mauerbau 1961 das Reiseverhalten in Ost- und Westdeutschland stark voneinander trennt, wird Urlaub in der Bundesrepublik für immer mehr Menschen erschwinglich. Mit günstigen Flugpauschalreisen, etwa durch Neckermann, wird Reisen plötzlich zum Produkt für Normalverdiener. Das Bundesurlaubsgesetz und die 40-Stunden-Woche schaffen zusätzlich die zeitlichen Voraussetzungen dafür, dass Urlaub vom Luxusgut zum sozialen Standard wird. Reisebüros spezialisieren sich zunehmend auf Pauschalreisen per Flugzeug, und Spanien löst Italien als neues Sehnsuchtsziel vieler Westdeutscher ab. Gleichzeitig entstehen mit dem Hippie-Trail und Reisen im VW-Bus neue Formen individueller Mobilität. Die Bahn modernisiert sich, und auch Autoreisezüge boomen. Fliegen wird in dieser Zeit zum Statussymbol einer wachsenden Mittelschicht.

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