Während meiner Reise durfte ich zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdecken.
Ein absolutes Highlight ist der Roque de los Muchachos, der mit 2.426 Metern höchste Punkt der Insel. Von hier eröffnet sich ein spektakulärer Blick über das Wolkenmeer. Gleichzeitig zählt der Gipfel dank der geringen Lichtverschmutzung zu den besten Orten der Welt für Sternenbeobachtungen. Ebenso beeindruckend war der Besuch des Vulkans Tajogaite, der erst 2021 ausgebrochen ist. Bei geführten Touren lassen sich die Spuren dieses gewaltigen Naturereignisses noch heute hautnah erleben. Auch die Playa de Nogales mit ihrer spektakulären Steilküste, das Meerwasserbecken Charco Azul und die liebevoll gestaltete Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma mit ihren historischen Gassen und der schönen Strandpromenade gehören für mich zu den schönsten Orten der Insel.
La Palma ist wie geschaffen für alle, die ihren Urlaub aktiv gestalten möchten. Über 1.000 offiziell ausgeschilderte Wanderwege führen durch Lorbeerwälder, Vulkankrater und spektakuläre Berglandschaften. Viele Wanderungen sind sogenannte One-Way-Touren, weshalb eine gute Planung oder ein organisierter Transfer sinnvoll ist. Darüber hinaus bietet die Insel ideale Bedingungen zum Tauchen, Surfen und zur Walbeobachtung. Wer es ruhiger angehen möchte, findet in den kleinen Dörfern zahlreiche Cafés und Restaurants, in denen sich das entspannte Lebensgefühl der Insel wunderbar genießen lässt.
Auch die Hotellandschaft hat mich positiv überrascht.
Auf La Palma findet man sowohl gemütliche Apartmentanlagen als auch hochwertige Hotels für unterschiedliche Ansprüche. Ich selbst war im Hacienda San Jorge untergebracht, einer sehr gepflegten Anlage, die die Vorzüge einer Apartmentanlage mit dem Komfort eines Hotels verbindet. Großzügige Zimmer, eine wunderschöne Gartenanlage und ein großer Pool sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Auffällig ist außerdem, dass die Hotels auf La Palma meist angenehm in die Landschaft integriert sind und sich die Zimmer über mehrere Gebäude verteilen. Große Hotelkomplexe findet man hier kaum. Da viele Urlauber tagsüber die Insel erkunden, ist Halbpension häufig beliebter als All Inclusive.
Für die Erkundung der Insel würde ich jederzeit einen Mietwagen empfehlen. Zwar verbinden Busse die wichtigsten Orte, doch viele Aussichtspunkte, Wanderungen und Naturhighlights lassen sich mit dem Auto deutlich flexibler erreichen. Aufgrund der vielen kurvenreichen Bergstraßen sollte man allerdings etwas Fahrpraxis mitbringen.