Irland

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"Irland stand schon lange auf meiner Wunschliste – und nach meiner Rundreise im Mai 2026 weiß ich auch genau, warum."

Die Reise unserer Kollegin Wiebke Lins führte sie gemeinsam mit DERTOUR Campus Live durch den Südwesten Irlands. Zwischen spektakulären Steilküsten, mystischen Landschaften, lebendigen Pubs und einer außergewöhnlichen Gastfreundschaft hat mich die Grüne Insel sofort in ihren Bann gezogen. Wer Natur, Kultur und entspannte Menschen schätzt, findet hier eines der schönsten Reiseziele Europas.

Mein Reisebericht von der Grünen Insel

Meine Reise führte mich gemeinsam mit DERTOUR Campus Live vom 16. bis 19. Mai 2026 durch den Südwesten Irlands. Nach einem rund zweistündigen Flug von Frankfurt nach Shannon begann unsere Rundreise mit dem Reisebus, begleitet von einer Reiseleiterin, die uns viele spannende Einblicke in Land und Leute vermittelte. Typisch irisch zeigte sich auch das Wetter: Es wechselte ständig zwischen Sonnenschein, Regen und kräftigem Wind. Doch schnell lernt man, warum die Iren den Regen liebevoll als „flüssigen Sonnenschein“ bezeichnen – schließlich verdankt die Insel genau ihm ihre unvergleichlich grüne Landschaft.

Irland begeistert vor allem durch seine Natur. Besonders der Westen der Insel wirkt nahezu unberührt. Weite Torfmoore, zerklüftete Karstlandschaften wie der Burren, dichte Eichenwälder mit Farnen und Moosen sowie kilometerlange Hecken prägen das Landschaftsbild. Entlang der Küste ragen spektakuläre Steilklippen aus dem Atlantik, während Papageientaucher und zahlreiche andere Seevögel in den Felswänden nisten. Immer wieder begegneten uns außerdem Schafe, Kühe, Ziegen und die berühmten Connemara-Ponys, die längst zu den Wahrzeichen Irlands gehören.

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Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten gehörten für mich ohne Frage die Cliffs of Moher.

Die bis zu 200 Meter hohen Steilklippen zählen zu den bekanntesten Naturwundern Irlands und bieten einen atemberaubenden Blick auf den Atlantik. Ebenso faszinierend war der Besuch des Poulnabrone Dolmens, eines mehrere tausend Jahre alten Megalithgrabes, das eindrucksvoll von der langen Geschichte der Insel erzählt.

Ein weiteres Highlight war die Dingle-Halbinsel, die mit ihren spektakulären Küstenstraßen, kleinen Fischerdörfern und traumhaften Ausblicken zu den schönsten Regionen Irlands zählt. Besonders gut gefallen hat mir die entspannte Atmosphäre in Dingle selbst. Hier lohnt sich nicht nur ein Spaziergang durch den Ort, sondern auch der Besuch einer traditionellen Whiskey-Destillerie. Natürlich durfte auch eine Verkostung nicht fehlen.

Ebenso beeindruckt haben mich der Killarney Nationalpark mit seinen Seen und Wäldern sowie der wunderschöne Torc Waterfall, der sich mitten im Nationalpark in mehreren Kaskaden durch die Landschaft schlängelt. Ein Spaziergang durch die gepflegten Walled Gardens, eine Fährüberfahrt über die Shannon-Mündung und der Besuch von Muckross House mit seinen historischen Gärten rundeten die Reise perfekt ab.

Mindestens genauso spannend wie die Landschaft war für mich die irische Kultur.

Die Menschen begegneten uns überall unglaublich herzlich und offen. Die Verbundenheit zur Heimat, die Liebe zur Musik und die gemütlichen Pubs prägen das Leben auf der Insel bis heute. Wer Irland besucht, sollte unbedingt einen traditionellen Pub besuchen und den Abend bei Live-Musik ausklingen lassen. Ein freundliches „Sláinte“ – der irische Trinkspruch – gehört dabei selbstverständlich dazu. Neben Englisch wird in einigen Regionen übrigens bis heute Gälisch gesprochen, die zweite Amtssprache Irlands.

Auch kulinarisch hat Irland mehr zu bieten, als viele vermuten. Besonders die traditionellen Scones haben es mir angetan. Sie gehören zu jedem gemütlichen Nachmittag einfach dazu und schmecken frisch gebacken besonders gut.

Während meiner Rundreise durfte ich ganz unterschiedliche Hotels kennenlernen.

Besonders begeistert hat mich das Ballinalacken Castle Country House, ein kleines, familiengeführtes Landhaus mit nur wenigen Zimmern. Das historische Ambiente, die hervorragende Küche und der traumhafte Blick auf das Meer machten den Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem. Ebenfalls beeindruckt hat mich das Dingle Skellig Hotel, das mit seiner Lage oberhalb der Küste, modern renovierten Zimmern und einem gemütlichen Barbereich überzeugt. Ein kleiner Fun Fact: Sänger Rea Garvey hat hier einst seine Hochzeit gefeiert – auch wenn er in Irland selbst deutlich weniger bekannt ist als in Deutschland.

Das The Lake Hotel Killarney bot eine wunderbar ruhige Lage direkt am See mit Blick auf eine historische Burgruine und überzeugte durch seine gemütliche Atmosphäre. Den Abschluss der Reise bildete das moderne Moxy Cork, das vor allem mit seiner zentralen Lage und seinem jungen, frischen Konzept punktet.

Mein wichtigster Tipp für eine Irlandreise: Ein Regenschirm ist aufgrund des oft kräftigen Windes meist wenig hilfreich. Wetterfeste Kleidung ist hier deutlich praktischer. Außerdem sollte man Irland niemals mit Großbritannien gleichsetzen – die Iren legen großen Wert auf ihre eigene Geschichte und Identität.

Mein persönliches Fazit: Irland hat mich mit seiner einzigartigen Mischung aus spektakulärer Natur, jahrtausendealter Geschichte und außergewöhnlicher Gastfreundschaft vollkommen begeistert. Die abwechslungsreichen Landschaften, die gemütlichen Pubs, die herzlichen Menschen und die entspannte Lebensart machen jede Rundreise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer Europa einmal von einer ganz anderen Seite entdecken möchte, sollte die Grüne Insel unbedingt auf seine Reiseliste setzen. Für mich steht jedenfalls fest: Das war ganz sicher nicht mein letzter Besuch in Irland.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wie erfolgt die Einreise? Die Einreise ist für EU-Bürgerinnen und Bürger mit dem Personalausweis oder Reisepass möglich.
  • Wann ist die beste Reisezeit? 
    • Mai – September gilt als beste Reisezeit mit milden Temperaturen und längeren Tagen.
    • Das Wetter kann sich jederzeit ändern, Regenkleidung gehört immer ins Gepäck.
  • Welche Währung gilt vor Ort? Euro.
  • Welche Sprache wird vor Ort gesprochen? Englisch un Irisch (Gaeilge). Im Alltag wird überwiegend Englisch gesprochen.

Natur & Sehenswürdigkeiten

  • Die beeindruckenden Cliffs of Moher.
  • Der Ring of Kerry gilt als eine der schönsten Panoramastraßen Europas.
  • Die wilde Landschaft der Region Connemara.
  • Die historische Abtei Kylemore Abbey.

Städte & Erlebnisse

  • Die Hauptstadt Dublin mit ihren Pubs, Museen und historischen Gebäuden.
  • Küstenwanderungen entlang des Wild Atlantic Way.
  • Burgen, Schlösser und idyllische Fischerdörfer entdecken.
  • Traditionelle irische Musik in gemütlich Pubs genießen.

Do's

  • Regenjacke und wetterfeste Kleidung einpacken.
  • Einen Mietwagen für Rundreisen in Betracht ziehen.
  • Genügend Zeit für spontane Fotostopps und kleine Dörfer einplanen.
  • Die irische Pub-Kultur und regionale Spezialitäten genießen.

Don'ts

  • Zu viele Kilometer an einem Tag einplanen, denn die Straßen sind oft schmal und kurvig.
  • Private Grundstücke oder Weiden ohne Erlaubnis betreten.
  • Das wechselhafte Wetter unterschätzen.

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