Tempel vor blauem Himmel

Japan erleben: Zwischen Tradition, Moderne und einem Hauch Zen

Die Reise beginnt in einer der faszinierendsten Metropolen der Welt – Tokio. Kaum eine andere Stadt verkörpert den Spagat zwischen Moderne und Tradition so intensiv wie die japanische Megacity. Hier treffen gefeierte Architektur und schrille Popkultur auf altehrwürdige Tempel, Zen-Gärten und spirituelle Rituale. Der Start in Japan ist wie ein Sprung in eine andere Welt – und ein Erlebnis für alle Sinne.

Schon der Flug mit All Nippon Airways gibt einen ersten Vorgeschmack auf japanische Höflichkeit und Gastfreundschaft.

Die Crew begrüßt jeden Passagier mit einem Lächeln, der Service ist zuvorkommend, die Kabinen – besonders in der Premium Economy – sehr großzügig. Kurz vor der Landung in Tokio wird jeder Fluggast persönlich gefragt, ob alles zu seiner Zufriedenheit war. Ein gelungener Einstieg in ein Land, in dem Respekt, Freundlichkeit und Service auf höchstem Niveau gelebt werden.

In Tokio angekommen, entfaltet sich ein Kaleidoskop an Eindrücken.

Von der Aussichtsplattform im Rathaus von Shinjuku bietet sich ein beeindruckender Blick über die gewaltige Stadt – ein riesiges, geordnetes Gewimmel aus Leben, Lichtern und Hochhäusern. Im Stadtteil Asakusa liegt der traditionsreiche Senso-ji-Tempel, wo der Duft von Räucherstäbchen in der Luft liegt und Besucher ihre Wünsche auf kleine Holztäfelchen schreiben – in der Hoffnung, dass sie in Erfüllung gehen.

Ein Kontrastprogramm bietet der Besuch des Meiji-Schreins, einem der bedeutendsten Shinto-Heiligtümer Tokios. Inmitten von Ruhe, Zedern und Spiritualität erklärt der Reiseleiter die jahrhundertealten Rituale der Götter- und Ahnenverehrung.

Dann tauchen wir ein in das schrille, trendige Japan:

Der Stadtteil Harajuku ist bunt, laut und kreativ – ein Paradies für Modeverrückte und Liebhaber ausgefallener Cafés. Und spätestens bei der berühmten Kreuzung in Ginza, auf der pro Ampelphase bis zu 3.000 Menschen gleichzeitig unterwegs sind, wird einem die Energie und Dynamik dieser Stadt mehr als bewusst.

Doch auch abseits der schrillen Viertel hat Tokio kulturell viel zu bieten. Der Kaiserpalastgarten, ein Ort der Ruhe und kaiserlichen Geschichte, lädt zum Verweilen ein. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Asakusa Kannon Tempels mit seinen Nakamise Shopping-Arkaden, wo traditionelle Souvenirs, Süßigkeiten und Handwerkskunst angeboten werden – eingebettet in ein lebendiges Marktgeschehen, das authentischer kaum sein könnte.

Ebenfalls unvergesslich: Ein Abstecher zum berühmten Fischmarkt, wo es im Außenbereich zwischen den vielen Ständen wuselt und das kulinarische Herz höherschlägt. Frischer geht’s nicht!

Diese Reise durch Tokio zeigt eindrucksvoll, wie alt und neu, laut und leise, heilig und profan in Japan auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen. Es ist eine Stadt, die herausfordert und gleichzeitig verzaubert – eine Reise, die weit mehr ist als nur ein Urlaub. Es ist eine tiefgehende Erfahrung.

 

Das Wichtigste in Kürze

Allgemeine Informationen zu Japan

  • Anreise: Flug mit All Nippon Airways (ab Frankfurt ca. 10,5h)
  • Einreise: Reisepass
  • Währung: Yen

Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten

  • Panoramablick vom Rathaus Shinjuku (45. Stock)
  • Spaziergang durch Asakusa mit Besuch des Senso-ji-Tempels
    • Wunschrituale mit Holztäfelchen und Räucherstäbchen
  • Besuch des Meiji-Schreins – bedeutendster Shinto-Schrein Tokios
  • Buntes, junges Harajuku: Streetstyle, Cafés, Kreativität pur
  • Spektakuläre Szene an der Kreuzung in Ginza
    • Pro Ampelphase bis zu 3.000 Fußgänger gleichzeitig unterwegs
  • Rundgang im Kaiserpalastgarten
  • Besuch des Asakusa Kannon Tempels und der Nakamise Shopping Arkaden
  • Authentisches Marktleben auf dem Fischmarkt im Außenbereich

Do's & Dont's in Japan

  • Begrüßung & Höflichkeit:
    • Verbeugen statt Hände schütteln (je tiefer, desto respektvoller)
  • Zurückhaltende Körpersprache wird geschätzt (keine überschwänglichen Gesten oder Berührungen)
  • Schuhe ausziehen (in Privathäusern, Tempeln, traditionellen Restaurants und auch manchen Hotels)
  • Stäbchen niemals senkrecht in eine Reisschale stecken
  • Schlürfen ist erlaubt (beim Ramen- oder Nudelessen sogar erwünscht)
  • Trinkgeld ist unüblich 
  • Telefonieren in der Bahn ist tabu
  • Ruhiges, respektvolles Verhalten in Tempeln und Schreinen.
  • Vor dem Betreten: Hände und Mund mit Wasser reinigen (an den dafür vorgesehenen Becken).
  • Beim Beten: Zwei Verbeugungen, zweimal klatschen, eine Verbeugung (Shinto-Tradition).
  • Keine Fotos im Inneren vieler Tempel – bitte auf Schilder achten

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